Aktuelles · Mit Federn, Fell und Fühlern

Auf den Spuren unserer gefiederten Freunde

Nachlese zum Sommerferienprogramm am 02.09.2019:
„Ausflug ins Vogelschutzzentrum Sindelfingen“

Am Montag, den 02. September, durften 15 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren einen erlebnisreichen Nachmittag im Vogelschutzzentrum in Sindelfingen verbringen. Am Treffpunkt wurden Sie von Maskottchen „Horst“ – einem kuschelweichen Weißkopfseeadler – begrüßt, der mit seinem frechen Plappermaul in Windeseile die Herzen der Kinder für sich eroberte.

Quatschvogel: Unser handzahmer Weißkopfseeadler „Horst“.

Schon die Fahrt mit S-Bahn und Bus bis zum Badezentrum in Sindelfingen – neben dem sich das Vogelschutzzentrum (VSZ) befindet – war für die Kinder ein Abenteuer. Vor Ort wurden wir dann von der Biologin und Pädagogin Birgit Aubert begrüßt, die das Vogelschutzzentrum leitet. Unterstützt wird sie dabei von aktuell drei ehrenamtlichen Helfern, die im VSZ ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolvieren.

Mit großen Augen betraten die Kinder den liebevoll gestalteten und großzügigen Ausstellungsraum des Vogelschutzzentrums, in dem sich allerlei Exponate befinden. Eine große Auswahl an Vogeleiern wurde gezeigt – vom kleinsten Kolibri-Ei bis zum beeindruckenden Straußen-Ei. Eine „Hörbox“ verriet auf Knopfdruck, wie der Gesang von z.B. Feldlerche oder Goldammer klingt. Und natürlich gab es jede Menge ausgestopfte Vögel zu bewundern – ob klein oder groß, sitzend oder fliegend.

Dann lud Frau Aubert die Kinder zu einer Fragerunde ein. Und die Kinder hatten VIELE Fragen: Wie denn so ein Vogel geboren wird, wollten sie wissen. Wie klein der kleinste Vogel der Welt ist. Und wie die ganzen Vögel hier im Raum denn gestorben seien. Sie erfuhren, dass unsere heimischen Vögel durch ganz schön viele Gefahren bedroht sind, und oft bringen dann Spaziergänger gefundene Vögel zu Frau Aubert ins Vogelschutzzentrum, damit sie dort präpariert und ausgestellt werden können. Denn so nah wie hier bekommt man die meisten Vögel normalerweise nicht zu Gesicht.

Die ausgestellten Vögel durfte man zwar nicht anfassen, weil sie davon kaputt gehen würden. Doch Frau Aubert hatte noch etwas ganz besonderes für die Kinder – einen echten Schwanenflügel, groß und weiß und majestätisch wie sein ehemaliger Besitzer. Frau Aubert demonstrierte, wie viel Kraft in so einem Flügel steckt und wie viel Wind man damit machen kann. Und dann durften alle Kinder den Schwanenflügel auch mal anfassen und streicheln.

Highlight: Ein echter Schwanenflügel zum Anfassen.

Natürlich werden nicht nur verstorbene Tiere ins Vogelschutzzentrum gebracht, wie Frau Aubert berichtete. Oft werden auch verletzte Vögel gebracht oder Jungtiere, die sich noch nicht selbst versorgen können und die dann von ehrenamtlichen Helfern behutsam wieder aufgepäppelt werden.

Im Anschluss an die Fragerunde ging es dann noch in den Wald. Frau Aubert erklärte anhand von Schautafeln, wie und wo die Vögel im Wald leben. Die Kinder durften einen Blick in einen der vielen Nistkästen werfen und machten Picknick in einem großen „Adlerhorst“, einem aus Ästen zusammengetragenen Rastplatz, der tatsächlich an das Nest eines Adlers erinnert.

Neugierig: So sieht es in einem Nistkasten aus.

Frisch gestärkt durften die Kinder noch ein „Wald-Memory“ lösen, bei dem es darum ging, sich möglichst viele Gegenstände wie Blätter und Zapfen zu merken und diese im Wald wiederzufinden. Schließlich besuchten wir dann noch eine kleine Lichtung mit einem Tümpel, in dem die Kinder ein paar Frösche entdecken konnten. Und mit geschultem Blick erspähten die kleinen Naturdetektive sogar einen gut getarnten Bussard in den Zweigen, der sich kurz darauf erhob und majestätisch seine Kreise am Himmel zog.

Der Nachmittag verging fast wie im Fluge und mit zahlreichen Eindrücke im Gepäck traten wir am späten Nachmittag den Heimweg an. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Frau Aubert und ihr Team vom Vogelschutzzentrum für den tollen, gelungenen Nachmittag. Und natürlich an unser Maskottchen „Horst“! 🙂

Mit Federn, Fell und Fühlern · Ökologisch leben - Tipps & Tricks

Tigerschnegel – Hübscher Nützling im Garten

Ich freue mich jedesmal, wenn ich eine dieser hellgrauen Nacktschnecken in meinem Garten entdecke. Ja, Nacktschnecke!

Nacktschnecken sind im heimischen Garten ja meist nicht besonders beliebt – sie sind schleimig, vermehrungsfreudig und äußerst gefräßig. Und dabei haben sie es ausgerechnet auf unsere Gemüsebeete, Jungpflanzen und Blumen abgesehen. In kürzester Zeit können die braunen Fieslinge ganze Salatbeete kahl fressen und unsere schönen Funkien (Hosta) komplett durchlöchern. Logisch, dass die meisten Menschen auf Nacktschnecken im allgemeinen nicht besonders gut zu sprechen sind und derlei Hausgenossen möglichst schnell und gründlich wieder loswerden wollen. Aber:

Nicht alle Nacktschnecken stehen auf Gemüse!

Es gibt nämlich unter den Nacktschnecken auch durchaus unschädliche und sogar nützliche Vertreter – wie den Tigerschnegel! Leider wissen das nur die wenigsten und verbannen rigoros alles, was der gemeinen Nacktschnecke auch nur im Entferntesten ähnlich sieht.

Dabei lohnt es sich durchaus, mal etwas genauer hinzuschauen: Im Unterschied zu seinen meist rot-braunen Artgenossen ist der Tigerschnegel im Allgemeinen grau bis hellbraun gefärbt und weißt eine auffällige Fleckenzeichnung auf, die den Streifen eines Tigers ähnelt – daher auch der Name Tigerschnegel. Es soll sogar fast weiße Albino-Varianten ganz ohne Streifen geben, die sind mir persönlich bislang aber noch nicht begegnet.

Hier eine eher hellbraune Variante mit gut erkennbarer Fleckenzeichnung (Foto: Wikipedia https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

Tigerschnegel fressen ihre braunen Artgenossen

Tigerschnegel können zwischen 10 und 20 cm groß werden und ernähren sich bevorzugt von Pilzen, Pflanzenresten und Aas und fungieren auf diese Weise als „Aufräumen-Polizei“ im Garten. Im Unterschied zu ihren braunen Verwandten gehen sie nur eher selten an frische Pflanzenteile und richten daher kaum Schaden in unseren Beeten an.

Was aber noch viel besser ist: Tigerschnegel fressen ihre braunen Artgenossen samt deren Gelege. Sie sind also die beste, natürliche Waffe im Einsatz gegen die unliebsamen gemeinen Nacktschnecken. Und deutlich hübscher sind sie allemal.

Auf Flusskieseln wie hier ist der Tigerschnegel trotz seiner markanten Zeichnung gut getarnt. (Foto: Anke Merau)

Und genau deshalb freue ich mich jedesmal, wenn ich einen dieser nützlichen (wenn auch zugegeben sehr klebrigen) grauen Minitiger in meinem Garten sehe! Sie leben übrigens strickt nachtaktiv und verstecken sich tagsüber in dunklen Ecken und auch gerne mal in Garage oder Keller. Das ist auch der Grund, warum man sie relativ selten zu Gesicht bekommt, auch wenn sie in Deutschland keineswegs selten sind. Ich entdecke sie oft in meiner Biotonne, wenn ich am Tag zuvor Gartenabfälle darin entsorgt habe. Dann kleben die kleinen Räuber auf der Suche nach dem Ausgang oft oben am Deckel, wo ich sie behutsam (mit Handschuhen, ohne Werkzeug!) wieder absammle und in meinen Beeten freilasse. Und es funktioniert tatsächlich: Seit ich Tigerschnegel in meinem Garten habe, ist die Zahl der braunen Nacktschnecken deutlich zurückgegangen!

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Fuchs mal anders

Der Mensch hat seine Umwelt verändert. Die Urwälder Mitteleuropas sind verschwunden und größtenteils durch Ackerland und Siedlungsräume ersetzt. Es sind neue Lebensräume in dieser Kulturlandschaft entstanden, denn die Pflanzen und Tiere passen sich veränderten Bedingungen an (anders als wir, die wir lieber die Umwelt unseren Bedürfnissen anpassen).

Mit der Entwicklung des Menschen ändern sich auch fortwährend die Bedingungen und somit die Flora und Fauna des  Landes. So konnten sich viele Vögel und Insekten hier erst durch die Zurückdrängung des Waldes etablieren, weil sie offene Flächen und blühende Pflanzen brauchen. Die Artenvielfalt hierzulande ist also eigentlich eine Folge der menschlichen Eingriffe in die Natur. Innerhalb dieser ökologischen Systeme besteht ein vielverzweigtes Beziehungsnetz unter den Arten, das relativ stabil bleibt, solange ein Gleichgewicht zwischen den Populationsgrößen besteht. Unter natürlichen Bedingungen halten sich die Populationen innerhalb einer Räuber-Beute-Beziehung gegenseitig aufrecht.

Im Augenblick findet wieder ein Wandel in unserer Kulturlandschaft statt. Dass die intensivierte Landwirtschaft und die zunehmende Besiedlung der Flächen den dramatischen Rückgang der Pflanzenvielfalt, Insekten und Vögel verursacht, scheint ein offensichtlicher kausaler Zusammenhang zu sein. So sind 66% der bodenbrütenden Vögel akut in ihren Beständen gefährdet. Die Feldlerche ist deshalb dieses Jahr als Vertreter der Agrarvögel erneut zum Vogel des Jahres ausgerufen worden: seit 2002 nahmen ihre Bestände um 26% ab, also jedes Jahr 1,5% weniger.

Doch gibt es in diesem landschaftlichen Wandel nicht nur Verlierer. Tiere, die den menschlichen Siedlungsraum nutzen können und Opportunisten bezüglich ihrer Nahrung sind, haben hier einen klaren Vorteil gegenüber Freiland-Spezialisten. Der Fuchs hat durch die  Anpassung an neue Nahrungsquellen wie Abfälle und Katzenfutter von der Entwicklung profitiert. Weiterer Pluspunkt für den Fuchs: als optisch ansprechendes, auffälliges Säugetier wird er vom Menschen leichter wahrgenommen und dank seines Kuscheltierimages geschätzt. Mit der Aussetzung der Jagd auf den Fuchs und der Befreiung von Tollwut durch den massiven Einsatz von Impfködern steht seiner Ausbreitung also nichts mehr im Wege.

Durch diese Maßnahmen greift der Mensch wieder in das Ökosystem ein und hat ein Ungleichgewicht zwischen den Populationen hergestellt. Prinzipiell ist die zunehmende Sensibilisierung der Menschen gegenüber Wildtieren zu begrüßen; wir brauchen den emotionalen Zugang zur Natur, und Mitleid für fühlende Wesen ist eine Voraussetzung für eine humane Gesellschaft.

Aber unsere Wahrnehmung ist nicht fair: der eine ist seit Disneys „Cap und Capper“ sympathisch, der andere unsichtbar, also quasi inexistent. Wenn man sich also strikt gegen die Bejagung des Fuchses stellt, stellt man sich im selben Moment für die Ausrottung der Bodenbrüter.

Man muss sich also entscheiden, was man will: Artenvielfalt oder Artenselektion. Im Sinne des nachhaltigen Naturschutzes, der das ökologische Netz als Entität betrachtet, in die auch wir einbezogen sind, muss man Artenvielfalt schützen. Und da wir als Menschen bereits seit langer Zeit eingreifen und die Bedingungen bestimmen, scheint es nur konsequent, diesen Weg mit einer Regulierung der Fuchspopulation weiterzugehen.

Natürlich gibt es andere Möglichkeiten, bodenbrütende Arten zu unterstützen und zu schützen. Hier ist das Agrarmanagement gefragt. Auch  stimmt es, dass die Jagd allein die Fuchspopulation nicht dauerhaft reduzieren kann. Aber das soll sie ja auch gar nicht. Vielmehr geht es darum, die Fuchsdichte in sensiblen Bereichen, in denen man Feld- und Flurtiere erhalten und fördern möchte, für einen begrenzten Zeitraum zu senken, bis sich die Bestände anderer Zielarten in einem geschützten Raum etabliert haben. Auch der Feldhamster gehört zu diesen Zieltierarten, die so vor dem Prädator Fuchs geschützt werden. Zumindest der hätte ja den Kuschelbonus.


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Füchse in Ehningen

Vor Kurzem stand ich morgens an meinem Küchenfenster, draußen wurde es langsam hell, als plötzlich ein rotbraunes, hundeähnliches Tier mit langem buschigem Schwanz an meinem Haus vorbei durch die Straße rannte. Ein Fuchs! Mitten im Bühl! Was hat der denn hier zu suchen?

Nunja, er war vermutlich auf der Suche nach Futter. Füchse sind dämmerungs- und nachtaktiv. Wenn jedoch in den Morgenstunden zunehmend die Menschen ihre Häuser verlassen und sich auf den Weg zur Arbeit oder zur Schule machen, dann wird es dem Fuchs schnell zu ungemütlich bei uns und er verzieht sich zurück in den Wald.

Ein Fuchs im Wohngebiet, kommt das öfter vor?

Um ehrlich zu sein, ich wohne jetzt seit fünf Jahren hier, und es war der erste Fuchs denn ich gesehen habe. Gerade im Januar und Februar ist die Chance jedoch größer, auch tagsüber mal einen Fuchs zu Gesicht zu bekommen. Dann nämlich beginnt die sogenannte „Ranzzeit“ bei den Füchsen und die Tiere begeben sich auf Partnersuche.

Im übrigen ist der Fuchs ein sogenannter „Kulturfolger“, d.h. er profitiert vom Zusammenleben mit dem Menschen. In den Städten findet er leichter Nahrung wie Ratten, Mäuse, Tauben, oder auch Abfälle des Menschen. Außerdem sind die Temperaturen in der Stadt meist angenehmer für den wärmeliebenden Fuchs. Zum Teil sind die Lebensbedingungen für Füchse in Städten oft sogar besser als im Wald oder in landwirtschaftlichen Regionen. 

Können Füchse für den Menschen gefährlich werden?

Füchse sind nicht aggressiv und im Gegenteil sogar sehr scheu. Sie versuchen Begegnungen mit Menschen nach Möglichkeit zu vermeiden. Wenn sich Fuchs und Mensch doch einmal über den Weg laufen sollten, wird der Fuchs in aller Regel die Flucht ergreifen. Für den Menschen besteht also keine Gefahr – egal ob große oder kleine Menschen. 🙂

Auch die Gefahr sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren gilt als gering. Einfaches Händewaschen etwa nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit ist zum Schutz vollkommen ausreichend. Auch für ein erhöhtes Infektionsrisiko durch das Sammeln und Essen von Beeren oder Pilzen aus dem Wald gibt es bislang keinen Beweis – auch wenn deswegen lange Zeit vor dem Verzehr von z.B. Walderdbeeren gewarnt wurde. Es empfiehlt sich jedoch, selbst gesammelte Früchte vor dem Verzehr auf jeden Fall gründlich zu waschen. 

Ein etwas höheres Risiko einer Infektion mit dem Fuchsbandwurm besteht ggf. für Hunde und Katzen, da diese häufiger mit z.B. befallenen Pflanzen und infizierten Nagetieren wie Mäusen – sogenannten Zwischenwirten – in Kontakt kommen. Deshalb ist bei unseren vierbeinigen Lieblingen eine regelmäßige Entwurmungskur durchaus angebracht. 

Vor der Tollwut muss man erst recht keine Angst haben: Deutschland gilt bereits seit 2008 offiziell als tollwutfrei!

Foto: pixabay.com

Der Fuchs in der Ehninger Krebsbachaue

Ein Problem gibt es mit dem Fuchs dann aber leider doch: Die Krebsbachaue – ein viereinhalb Hektar großes Naturschutzgebiet zwischen Ehningen und Gärtringen – ist eines der wenigen Refugien für die vom Aussterben stark bedrohten Kiebitze. Diese Vogelart gehört zu den Bodenbrütern und baut ihre Nester in Ackerfurchen. Mit der Hilfe von engagierten Tierschützern konnte der Kiebitz auch in der Krebsbachaue wieder angesiedelt werden. Doch leider wurde im letzten Jahr ein paar mal ein Fuchs dort gesichtet, der einige der Eier stibitzt und wohl auch das eine oder andere Alttier erwischt hat. In der Folge sind im letzten Jahr deutlich weniger Jungtiere geschlüpft.

Das Gelände ist eigentlich durch einen Elektrozaun gesichert, dennoch ist es dem schlauen Fuchs (der seinen Namen ja nicht umsonst trägt) wohl gelungen, irgendwo einen Durchschlupf zu finden. In der kommenden Saison sollen die Kontrollen rund um die Krebsbachaue deshalb nochmal verstärkt werden.

Sind Füchse eigentlich bedroht?

Das zum Glück nicht. Aufgrund ihrer großen Anpassungsfähigkeit ist der Bestand der Rotfüchse seit Jahren konstant. Leider ist es in Deutschland bisher immer noch erlaubt, den Fuchs zu bejagen – angeblich um seine Population in Schach zu halten oder bedrohte Tierarten wie den Feldhasen oder den bereits erwähnten Kiebitz zu schützen. Dabei zeigt die Erfahrung, dass der invasive Eingriff durch die Jagd weder sinnvoll noch notwendig ist, denn Füchse gleichen größere Verluste durch Jagd, Krankheiten oder witterungsbedingte Ausfälle instinktiv mit einer höheren Geburtenrate wieder aus. 

Weder ist der Fuchs selbst bedroht, noch stellt er eine artgefährdende Bedrohung für andere Tiere dar. Und von einer Überpopulation oder gar einer Plage kann erst recht nicht die Rede sein. Probleme wie die in der Krebsbauchaue sind Einzelfälle, die man nur individuell lösen kann – nicht indem man einer ganzen Art mit dem Gewehr zu Leibe rückt.

Ich jedenfalls habe mich über den buschigen kleinen Besucher vor meinem Fenster sehr gefreut und hoffe, dass es nicht die letzte Begegnung dieser Art war.

Wer mehr erfahren möchte: 
https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/unser-tipp-im-januar-der-fuchs/
https://de.wikipedia.org/wiki/Rotfuchs

Anmerkung: Da man das Thema Jagd durchaus kontrovers betrachten kann, haben wir noch einen weiteren Beitrag veröffentlicht, der die Problematik von einem anderen Standpunkt aus beleuchtet: Fuchs mal anders.